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Promotionen und Habilitationen

Laufend:

Tom Bioly, M.A.: Die einzig wahren Muslime. Der dschihadistische Exklusivitätsanspruch auf islamische Authentizität (Arbeitstitel Promotionsvorhaben).
Es ist ein Wesensmerkmal dschihadistischer Bewegungen, Anspruch auf die einzig authentische Verwirklichung des Islams zu erheben. Oft wird dies lediglich als überhebliche und geradezu selbstverständliche Propaganda abgetan – tatsächlich aber eröffnet sich davon ausgehend ein Zugang zu einem besseren Verständnis des Phänomens Dschihadismus insgesamt. Am Beispiel des Islamischen Staates werden die Kriterien untersucht, die authentischen Islam nach dschihadistischem Verständnis ausmachen. Dabei werden die Thesen vertreten, dass jene erstens – entgegen allen Referenzen auf überzeitliche Idealvorstellungen – stets an konkrete historische Bezugsgrößen gebunden und damit auch fortwährendem Wandel unterworfen sind. Zweitens erweist sich der Anspruch auf islamische Authentizität, wie er in dschihadistischer Kommunikation zum Ausdruck kommt, aufs Engste mit Inszenierung verbunden. Das führt so weit, dass bestimmte Überzeugungen und Praktiken gerade aufgrund ihrer Inszenierbarkeit prominente Authentizitäts-Kriterien bilden. Drittens konzentrieren sich Entgegnungen auf den dschihadistischen Exklusivitätsanspruch aus dem sunnitischen Mainstream auf die Illegitimität exzessiver Gewalt und der Ausrufung eines Kalifats, wohingegen die Anschlussfähigkeit zahlreicher anderer Aspekte offen bleibt.

Peter Blank, M.A.: Klientelnetzwerke im Wandel: Die Transformation von Kriegseliten zu politischen Eliten im Libanon (Arbeitstitel Promotionsvorhaben). 
Anführer von Gewaltordnungen wie Warlords, Rebellen- und Milizführer oder Clan-Älteste sind zentrale nicht-staatliche Akteure in den Bürgerkriegen der Gegenwart. In Nachkriegsgesellschaften haben sie als ehemalige Anführer größerer Bevölkerungsgruppen entscheidenden Anteil daran, ob ein langfristig stabiler Frieden erreicht werden kann. Zahlreichen Kriegseliten gelingt es nach Kriegsende, wie die Beispiele Afghanistan, Burundi, El Salvador, Libanon, Liberia und Kosovo zeigen, in zentrale politische Funktionen aufzusteigen und die Politik und gesellschaftliche Ordnung weiterhin zu prägen. Einen besonderen Fall der Transformation von Kriegseliten zu politischen Eliten stellt der Libanon nach dem Libanesischen Bürgerkrieg 1990 dar. Traditionell wirken im Libanon neopatrimoniale Klientelnetzwerke lokaler und nationaler Eliten (Zuʿamāʾ) dem Zentralstaat zentrifugal entgegen. Im Libanesischen Bürgerkrieg von 1975 bis 1990 wurden bestehende Klientelnetzwerke der Vorkriegszeit von traditionellen und neu aufsteigenden Eliten in nicht-staatliche Gewaltordnungen integriert. Auch 25 Jahre nach Kriegsende sind diese ehemaligen Kriegseliten in zentralen politischen Positionen zu finden und beeinflussen damit politisch und gesellschaftlich relevante Entscheidungsprozesse. Weite Teile der libanesischen Bevölkerung sind in Klientelnetzwerke integriert, die vielerorts fehlende staatliche Strukturen ersetzen. Das Promotionsvorhaben ist geleitet von der Fragestellung, welche strukturellen und inhaltlichen Veränderungsprozesse durch Bürgerkrieg und Nachkriegszeit in drei ausgewählten Klientelnetzwerken zu beobachten sind. Im strukturiert-fokussierten Vergleich werden die drei größten Milizen des Libanesischen Bürgerkrieges und ihrer Führer im historischen Verlauf ausgehend von der Vorkriegszeit bis zur Nachkriegszeit untersucht: die schiitische ʾAmal-Partei (ʾAfwāǧ al‑Muqāwama al‑Lubnānīya), geführt von Nabih Berri, die von Samir Geagea geführte maronitischen Partei Lebanese Forces (al‑Qūwāt al‑Lubnānīya) sowie die drusische Progressiv-Sozialistische Partei (al‑Ḥizb at‑Taqaddumī al‑Ištirākī) unter Führung Walid Jumblatts.

Josef Jeschke, M.A.: Monotheismus im spätantiken Arabien (Arbeitstitel Promotionsvorhaben). 
In der Spätantike, zwischen dem 4. und 7. Jahrhundert, kam es zu tiefgreifenden Veränderungen, die unsere Welt bis heute prägen. Besonders der Aufstieg des monotheistischen Christentums zur Staatsreligion des Byzantinischen Reichs war folgenreich. Denn in der immer auch Machtkalkül unterlegen religiösen Sphäre wurde in spätantiken Gesellschaften um eine neue Form sozialen und politischen Zusammenlebens gerungen. So mag es nicht verwundern, daß der Monotheismus auch die spätantike Gesellschaft Südarabiens ganz entscheidend prägte.
Arbeitshypothese ist, daß sich unter dem Druck des wachsenden Einflusses der christlichen Kirche in Byzanz und dem verbündeten Äthiopien auch die ḥimyaritische Elite einer monotheistischen Ideologie anschließen mußte. Welcher Art dieser Monotheismus war und wie nah er dem Judentum stand, soll anhand von epigraphischen und literarischen Quellen die Entwicklung der jüdischen Gemeinden zwischen 4. und 7. Jahrhundert verfolgt werden.

Mariam Kilargiani, M.A.: Person und Status. Zur sozialen Stratigraphie im antiken Südarabien (Arbeitstitel Promotionsvorhaben).
Ziel des vorliegenden Promotionsvorhabens ist die Untersuchung der sozialen Struktur der Gesellschaft im antiken Südarabien. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Analyse der einzelnen politisch-administrativen, religiösen, militärischen etc. Amtsbezeichnungen, s. g. Funktionstitel, die epigraphisch bezeugt sind und auf ein hoch differenziertes Gesellschaftssystem hinweisen. Die genaue Funktion der einzelnen Ämter bleibt bis heute weitgehend ungeklärt.
Die Grundlage der Untersuchung bildet die Auswertung der genuinen schriftlichen Zeugnisse. Dabei stellt das Sabäische mit einer schriftlichen Kontinuität vom 8 Jh. v. Chr. bis in die Mitte des 6. Jh. n. Chr. am umfangreichsten dokumentierten Korpus der altsüdarabischen Inschriften, und somit auch das Hauptuntersuchungsmaterial dar.
Anhand der inhaltlichen Untersuchung der verschiedenen Funktionstitel werden neben der Frage nach der konkreten gesellschaftlichen Rolle der einzelnen Amtsträger auch verschiedene Bereiche des öffentlichen Lebens im antiken Südarabien beleuchtet.

Ali Sadr, M.A.: Offenbarung, Exegese und Ratio: Allama Saiyid Muhammad Husain Tabataba'i und sein Korankommentar Al-Mizan fi tafsir al-qur'an (Arbeitstitel Promotionsvorhaben).
Der iranische Gelehrte Allama Saiyid Muhammad Husain Tabataba'i (gest. 1981) zählt zu den bedeutendsten Theologen und Exegeten der Schia. Sein Korankommentar "al-Mizan fi tafsir al-qur'an" genießt innerhalb der schiitischen Gemeinschaft ein außerordentlich hohes Ansehen und gilt als einer der besten Korankommentare aller Zeiten. Das primäre Ziel dieses Projekts ist, Tabataba'i und seinen Korankommentar der westlichen Islamwissenschaft zugänglich zu machen. Ferner soll untersucht werden, welche Stellung Tabataba'i in seinem Korankommentar der Ratio ('aql) gegenüber der Tradition (naql) einräumt. Die in diesem Projekt aufgestellte These geht davon aus, dass Tabataba'i der Ratio eine übergeordnete Stellung einräumt. Der Versuch, diese These nachzuweisen, soll zur ideengeschichtlichen Einordnung Tabataba'is beitragen und einen der wichtigsten Diskurse der geistesgeschichtlichen Entwicklung der Schia in seiner neuzeitlichen Prägung genauer darstellen.

Helen Wiegleb, B.A.: Die Sabäer in Äthiopien - Migration und Kulturtransfer am nördlichen Horn von Afrika im frühen 1. Jahrtausend v. Chr (Arbeitstitel Promotionsvorhaben).
Im frühen 1. Jahrtausend v. Chr. überquerten Menschen aus Südarabien das Rote Meer und wanderten ins nördliche äthiopische Hochland der Region Tigray ein, in der das als DʿMT bezeichnete Gemeinwesen entstand. Die daraus resultierenden kulturellen Kontakte und Interaktionsprozesse mit der indigenen Bevölkerung sowie die zeitliche und politische Entwicklung des entstandenen äthio-sabäischen Kulturraumes sind noch weitgehend unbekannt. Mit einer Analyse der epigraphischen Hinterlassenschaften soll sich diesen Fragestellungen angenähert werden.
Den Mittelpunkt der Arbeit bildet die philologische Bearbeitung der bisher bekannten etwa 200 äthio-sabäischen Inschriften (darunter etwa 85 Felsgraffiti), die in Katalogform aufbereitet, neu übersetzt und paläographisch ausgewertet werden. 
Auf dieser Grundlage werden die sprachlichen und kulturellen Besonderheiten des äthio-sabäischen Kulturraumes und insbesondere seine Unterschiede zu Südarabien herausgearbeitet.Paläographische Untersuchungen sollen zudem die epigraphischen Hinterlassenschaften zeitlich einordnen und so Rückschlüsse auf die Entwicklungsprozesse von DʿMT ermöglichen.

 

Abgeschlossen:

Fadia al-Ali, M.A.: Die aramäischen Ortsnamen in Syrien (Promotionsvorhaben, abgeschlossen 2009).
Die jahrtausendelange wechselhafte Geschichte Syriens spiegelt sich in besonderem Maße im Toponomastikon wider. Die Erforschung der aramäischen Wurzeln von bis heute gebräuchlichen Orts-, Berg- und Gewässernamen steht im Mittelpunkt dieser Arbeit. Die Dissertation befaßt sich mit mehr als 1000 Toponymen auf dem Gebiet des heutigen Syrien sowie einiger benachbarter Regionen, mit Schwerpunkt auf den vier Bezirken Aleppo, Idlib, Hamah und Hims. Ausgehend von einer sprachlichen Analyse der teils arabisierten Namen wird ihre Entwicklung nachgezeichnet und ihr etymologischer Ursprung festgestellt.

Dr. Frederike-Wiebke Daub: Formen und Funktionen des Layout in arabischen Manuskripten anhand von Abschriften religiöser Texte mit Fokus auf Abschriften des Gedichts Qaṣīdat al-Burda (Promotionsvorhaben, abgeschlossen 2016)
Die Dissertation wurde veröffentlicht unter dem Titel Formen und Funktionen des Layouts in arabischen Manuskripten anhand von Abschriften religiöser Texte. al-Busiris Burda, al-Gazulis Dala'il und die Sifa' von Qadi 'Iyad. Wiesbaden 2016. 229 S.

Dr. Kathrin Eith: Yasar Nuri Öztürk - Auslöser einer öffentlichen Debatte um den Umgang mit den Quellen des Islams in der heutigen Türkei (Promotionsvorhaben, abgeschlossen 2009).
Die Dissertation wurde veröffentlicht unter dem Titel Koranexegese bei Yasar Nuri Öztürk. Ein traditionskritischer Entwurf des Islams in der Türkei. Würzburg 2013. 392 S.

Barbara Jändl, M.A.: Die altsüdarabischen Inschriften auf Metall (Promotionsvorhaben, abgeschlossen 2006)
Die Dissertation wurde veröffentlicht unter dem Titel Altsüdarabische Inschriften auf Metall. Tübingen/Berlin 2009, 246 S. 

Dr. Anne Multhoff: Die Verbalstammbildung im Sabäischen (Promotionsvorhaben, abgeschlossen 2012).
Ziel der Arbeit ist eine vollständige Dokumentation und Analyse der Verbalstammbildung im Sabäischen als der am besten dokumentierten altsüdarabischen Sprache. Ausgehend von einer Gesamtschau sämtlicher überhaupt bezeugten Verbalwurzeln soll zum einen ergründet werden, welche morphologischen Bildungsmuster unterschieden werden können. Zum anderen sollen die semantischen Bezüge der belegten Formen untereinander herausgearbeitet werden, um durch eine Abstrahierung entsprechender Grundbedeutungen ein zuverlässiges Hilfsmittel für ein besseres Verständnis der altsüdarabischen Inschriften zu erlangen.

Dr. Christoph Pitschke: wara', ein Ideal islamischer Frömmigkeit. Untersucht anhand des Kitab al-Wara' von Ahmad Ibn Hanbal (Promotionsvorhaben, abgeschlossen 2007).
Die Dissertation wurde veröffentlicht unter dem Titel Skrupulöse Frömmigkeit im frühen Islam. Das «Buch der Gewissensfrömmigkeit» (Kitab al-Wara') von Ahmad b. Hanbal. Wiesbaden 2010. XI, 290 S.  

Dr. Hans-Peter Pökel: Stigmatisierung und Ambivalenz des Geschlechts. Eunuchen und ihr gesellschaftliches Bild im Werk von al-Gahiz (starb 869 n. Chr.) (Promotionsvorhaben, abgeschlossen 2011).
Die Dissertation wurde veröffentlicht unter dem Titel Der unmännliche Mann. Zur Figuration des Eunuchen im Werk von al-Gâhiz (gest. 869). Würzburg 2014. 388 S.

Dr. Mohamed Rahim: Gamâl ad-Din Muhammad ibn Wâsil: Mufarrig al-Kurûb fî Akhbâr Banî Ayyûb (Promotionsvorhaben, abgeschlossen 2006).
Die Dissertation wurde veröffentlicht unter dem Titel Die Chronik des ibn Wâsil. Gamâl ad-Dîn Muhammad ibn Wâsil: Mufarrig al-Kurûb fî Ahbâr Banî Ayyûb. Kritische Edition des letzten Teils (646/1248-659/1261) mit Kommentar. Untergang der Ayyubiden und Beginn der Mamlukenherrschaft. Wiesbaden 2010. XLVI, 308 S.

Dr. Behnam Timo Said: Anaschid - Hymnen im Kontext jihadistischer Mobilisierung und Propaganda (Promotionsvorhaben, abgeschlossen 2014).
Die Dissertation wurde veröffentlicht unter dem Titel Hymnen des Jihads. Naschids im Kontext jihadistischer Mobilisierung. Würzburg 2016. 361 S.

Prof. Dr. Mohammed Ali al-Salami: Die sabäischen Inschriften aus dem Khawlan (Promotionsvorhaben, abgeschlossen 2007).
Die Dissertation wurde veröffentlicht unter dem Titel Sabäische Inschriften aus dem Hawlân. Wiesbaden 2011, 265 S.

Dr. habil. Peter Stein: Untersuchungen zur Phonologie und Morphologie des Sabäischen (Promotionsvorhaben abgeschlossen 2002). 
Die Dissertation wurde veröffentlicht unter dem Titel Untersuchungen zur Phonologie und Morphologie des Sabäischen, Rahden/Westf. 2003, XIV, 324 S. 

Dr. Michael Waltisberg: Untersuchungen zu syndetischen und asyndetischen Satztypen des klassischen Arabisch (Arbeitstitel, Promotionsvorhaben, abgeschlossen 2008).
Die Dissertation wurde veröffentlicht unter dem Titel Satzkomplex und Funktion. Syndese und Asyndese im Althocharabischen. Wiesbaden 2009. IX, 393 S.

 

 

Abgeschlossen:

PD Dr. habil. Christa Kessler, Die Stellung des Koine-Babylonisch-Aramäischen innerhalb des Aramäischen. Kontext, Texte, Grammatik (Habilitationsvorhaben, abgeschlossen 2002). 

PD Dr. habil. Florian Sobieroj: Abu Bakr as-Sibli: Diwan, Tafsir und Überlieferungsgeschichte (Habilitationsvorhaben, abgeschlossen 2004)
Die Arbeit über den Sufi Abu Bakr as-Sibli (gest. 334/946), eine zentrale Figur der älteren islamischen Mystik, umfaßt Studien zu Dichtung (Edition des "Diwan", Übersetzung, Kommentar, Echtheitsfragen), Korankommentar und Überlieferungsgeschichte des literarischen Materials (Typologie, Bestimmung der Überlieferer, Überlieferungswege, die Stufen zur Schriftlichkeit, die literarische Verarbeitung durch die rezipierenden Autoren). Auf der Grundlage seines Korankommentars und seiner Dichtung lassen sich die Grundzüge der authentischen Lehre as-Siblis rekonstruieren. Diese werden dem im hagiographischen Prozeß entfalteten Bild von as-Sibli und seiner Mystik gegenübergestellt, womit eine Klärung der Frage nach dem Verhältnis zwischen der historischen Wirklichkeit des "Phänomens as-Sibli" und der hagiographischen Verklärung erreicht werden soll. Es wird auch versucht, anhand der Überlieferungsgeschichte die Stufen dieses hagiographischen Prozesses nachzuzeichnen. 

PD Dr. habil. Peter Stein: Die altsüdarabischen Minuskelinschriften auf Holzstäbchen. Eine neuartige Gattung semitischer Epigraphik (Habilitationsvorhaben, abgeschlossen 2009).
Bei den erst seit wenigen Jahrzehnten bekannten altsüdarabischen Minuskelinschriften handelt es sich um Aufzeichnungen aus dem Privat- und Wirtschaftsleben der Bewohner Südarabiens in vorislamischer Zeit. Bis zum Jahre 2005 waren erst rund vierzig derartige Texte publiziert, darunter Wirtschaftsurkunden, Briefe, Schreibübungen sowie Aufzeichnungen aus der Kultpraxis. Im Zentrum des Vorhabens steht die Auswertung von 205 erstmals bearbeiteten sabäischen Minuskelinschriften aus dem Bestand der Bayerischen Staatsbibliothek in München, welche dem Zeitraum vom 4. Jh. v. Chr. bis zum frühen 6. Jh. n. Chr. entstammen. Ausgehend von einer gründlichen philologischen Analyse und inhaltlichen Interpretation werden Schreibmaterial und Textgattungen, Paläographie und Datierung sowie sprachliche Besonderheiten dieser Texte, aber auch Fragestellungenwie die Organisation des Schreib- und Schulbetriebes erörtert. Die Habilitationsschrift wurde veröffentlicht unter dem Titel Die altsüdarabischen Minuskelinschriften auf Holzstäbchen aus der Bayerischen Staatsbibliothek in München. Bd. 1. Die Inschriften der mittel- und spätsabäischen Periode. Tübingen/Berlin 2010, 764 S., 190 Tafeln