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Allgemeine Informationen

Die Bestände der Sammlung umfassen heute ca. 45.000 Inventareinheiten aus etwa 1.500 Fundorten Europas und einigen außereuropäischen Fundorten. Der Schwerpunkt liegt mit Objekten aus ca. 1.000 Fundorten in Mitteldeutschland.

Objekte aus der Sammlung waren in vielen Fällen die Grundlage für die erstmalige Beschreibung archäologischer Kulturen oder Zeitstufen (z.B. für die Bandkeramik, die Schnurkeramik, die Dreitzscher Gruppe oder den Großromstedter Horizont). Daneben beherbert die Sammlung eine reiche Auswahl von Fundkomplexen mit überregionaler Bedeutung für die Forschung (z.B. Ölknitz, Borsch, Ostheim, Dienstedt u.a.). Nicht zuletzt bietet die Sammlung durch ihre beispielhaften Funde aus weiten Teilen Europas (z.B. aus dem Vézèretal in Frankreich, aus Jordansmühl in Schlesien, La Tène in der Schweiz, Hallstatt in Österreich, Montegiorgio in Italien usw.) eine hervorragende Grundlage für die akademische Lehre.