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BMBF-Projekt "Islamische Kontroversen über die Berechtigung von Gewalt" (2006-2009)

BMBF-Projekt "Islamische Kontroversen über die Berechtigung von Gewalt" (2006-2009)

Innerhalb des Forschungsverbundprojekts "Mobilisierung von Religion in Europa" der Universitäten Erfurt und Jena und der Fachhochschule Jena (Finanzierung: Bundesministerium für Bildung und Forschung) war in Jena das Teilprojekt 3.2 "Islamische Kontroversen über die Berechtigung von Gewalt" angesiedelt. Im Teilprojekt wurden die zeitgenössischen Diskussionen einschließlich ihrer historischen Hintergründe zu folgenden vier Themenkomplexen bearbeitet: das Recht zum Krieg und im Krieg; die Koexistenz von Muslimen und Nicht-Muslimen; Martyrium und Selbstmordattentate; der Umgang mit der religiösen Tradition. Projektbearbeiterin war Frau Dr. Mariella Ourghi. Das Projekt wurde im April 2009 abgeschlossen.

Das Ergebnis des Teilprojektes ist im Ergon Verlag in Buchform erschienen (Mariella Ourghi: Muslimische Positionen zur Berechtigung von Gewalt. Einzelstimmen, Revisionen, Kontroversen, 190 Seiten, Würzburg 2010, ISBN 978-3-89913-743-9).

Ferner ist im Zusammenhang mit einer Tagung des Teilprojektes am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald im Harrassowitz Verlag ein Band mit ausgewählten Vorträgen erschienen (Tilman Seidensticker, Hrsg.: Zeitgenössische islamische Positionen zu Koexistenz und Gewalt, Wiesbaden 2011, VIII + 184 Seiten, ISBN 978-3-447-06534-4).

 

Pressemitteilung:

11.05.2010: Berechtigt die Religion zur Gewalt? Islamwissenschaftler der Universität Jena hinterfragen die Rolle des Islams in aktuellen Konflikten