Sie befinden sich hier:

Homepage  > Forschung  > Indogermanistik  > Projekte  

Projektübersicht

Das Projekt "D/P-IPHRAS: Interphraseologie als Element der Wissenschaftssprache", das von der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung gefördert wird, widmet sich dem Phänomen von Phraseologismen, d.h. festen häufigen Wortverbindungen, in der Wissenschaftssprache unter anwendungsorientieren Aspekten. Die Auswahl der Phraseologismen erfolgt korpusbasiert nach den Kriterien:

Häufigkeit in der Ausgangssprache und in der Zielsprache,Themenrelevanz für die Wissenschaftssprache,Fehleranfälligkeit. Die Phraseologismen werden dann für die Nutzung aufbereitet.

 

Projektleiterin: Dr. Bettina Bock [Link]

Wissenschaftliche Mitarbeiterin: Francis Gieseke-Golembowski M.A.

Doktorandin: Daniela Prutscher M.A.

 

Webseite (polnisch) [https://projektuwmjena.wixsite.com/interfrazeologia]

 

Sprachliche Appräsentationen materialer Zeiterfahrung. Das Verhältnis von dingästhe­tischem und sozialem Sinn in Zeitmetaphern ist ein interdisziplinäres Projekt der Soziologie (Projektleiter: Prof. Dr. Hartmut Rosa) und Indogermanistik (Projektleiterin: Dr. Sabine Ziegler), das im DFG-Schwerpunktprogramm 1688 „Ästhetische Eigenzeiten“ angesiedelt ist.

In diesem von der DFG für drei Jahre geförderten Projekt werden deutsche Zeitmetaphern in mehrfacher Hinsicht untersucht: Zielstellung des Projekts ist auf soziologischer Seite die Analyse der verschiedenen Ebenen von Zeitlichkeit. Untersucht wird, ob sich aus dem Auftauchen, dem Ausmaß der Verbreitung und dem allmählichen oder plötzlichen Verschwinden der Zeitmetaphern etwas über den Wandel dominierender dinglicher, zeitlicher und sozialer Weltbeziehungen aussagen lässt. Die Indogermanistik erstellt ein diachrones Corpus der Zeitmetaphern vom Althochdeutschen bis zum Gegenwartsdeutschen als Datengrundlage für die soziologischen Deutungen, das in einer öffentlich zugänglichen Datenbank abrufbar sein wird und liefert eine linguistische und semantische Analyse des Wortfelds „Zeit“, die als methodologisches Vorbild für weitere Untersuchungen dienen soll.

Informationen über die von Prof. Dr. Rosemarie Lühr geleiteten Drittmittelprojekte sind über ihre Homepage zu finden.